Großdeponie mineralischer Reststoffe zwischen den Ortsteilen Herzfelde und Hennickendorf

Wir hatten schon an verschiedenen Stellen über die Planungen auf dem Gelände der ehemaligen Tönlöcher zwischen Herzfelde und Hennickendorf eine Großdeponie für Bauabfälle zu errichten, berichtet. Mit dem Beschluß der Gemeindevertretung zur Veränderungssperre für dieses Gebiet, dachten wir wäre dieses Thema endlich vom Tisch.

Überrascht fanden wir in der Tagesordnung für den nächsten Ortsentwicklungsausschuss folgendes Thema auf der Tagesordnung:

„Antrag zur Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens für die Errichtung und den Betrieb einer Inertstoffdeponie innerhalb des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes Nr. 41 „Bergbaufolgelandschaft alte Tonlöcher“ in Herzfelde“

Wiegesagt, beim letzten Termin des Umwelt- und Gesundheitsausschusses war davon noch keine Rede, im Gegenteil, es wurde einstimmig dieses Gebiet betreffend für eine Veränderungssperre gestimmt, die von der Gemeindevertretung am 8.11.2018 beschlossen wurde.

Die Belastung durch Lärm, Staub und Schwerlastverkehr, der durch diese Abfalldeponie unserer Gemeinde über Jahrzehnte droht, würde alles Bisherige (Müllverbrennung, Biogasanlagen, Industrielärm) weit in den Schatten stellen.

Laut Informationen des Landesamts für Umwelt liegen aktuell noch keine Antragsunterlagen vor. Das Verfahren befindet sich aktuell in der Scoping Phase um den Untersuchungsrahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung festzulegen.

Der Ortsentwicklungssausschuss tagt am 20.11.2018 um 18.30 Uhr öffentlich im Ristorante „La Luna Sul Lago“, Seestraße 13, 15562 Rüdersdorf bei Berlin.Hier finden Sie die Einladung.

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