Presseerklärung: Besuch des Vorstandes der Bürgerinitiative bei der Hennickendorfer Kompostanlage

Mitglieder der Bürgerinitiative besichtigten das Betriebsgelände der Hennickendorfer Kompost GmbH.
Da die Lagerkapazität der Rohstoffe und Zwischenprodukte nahezu erschöpft ist, wird künftig die Annahme von kompostierbaren Abfällen eingeschränkt.

Die Bürgerinitiative hatte Anfang des Jahres Beschwerden von Bürgern aus Hennickendorf zum Anlass genommen die Betriebsabläufe der Hennickendorfer Kompostanlage näher unter die Lupe zu nehmen.
Dr. Peter Hanke Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative begrüßte die Offenheit der Geschäftsführung der Kompost GmbH, interessierten Bürgern die Anlage zu Besichtigung zu öffnen.
Der geschäftsführende Gesellschafter Herr Büssow, seine Frau und Tochter führten viele Besucher durch das Betriebsgelände. Sie erläuterten und demonstrierten die Betriebsabläufe und beantworteten viele Fragen.
Da die Lagerkapazität der Rohstoffe und Zwischenprodukte nahezu erschöpft ist, wird künftig die Annahme von kompostierbaren Abfällen eingeschränkt. Ebenso ist vorgesehen, keine Abfälle in Kunststoffsäcken aus Berlin anzunehmen.
Das Betriebsgelände werde künftig waldseitig gekennzeichnet. Nicht an allen Stellen lassen sich Erdwälle eindeutig als Grenzen des Betriebsgeländes erkennen. Auch verführen die vom Wild angelegte Pfade dazu, das Betriebsgelände zu betreten und in gefährliche Bereiche der Rohstofflagerung zu gelangen.
Problematisch und durch das Unternehmen nicht zu kontrollieren sei, dass oft in Anlieferungen in Kunststoffsäcken auch nicht kompostierbarer Restmüll versteckt ist. Annahmekontrollen bei Großanlieferungen seien aus Gründen der Betriebskapazität nicht durchführbar.
„Wir unterstützen deshalb den Appell des Betreibers an die Bevölkerung, keine nicht verrottende Abfälle unter die kompostierbare Abfälle zu mischen. Die Besichtigung hat gezeigt, wie wichtig die Transparenz technologischer Prozesse von Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit ist“ sagte Dr. Peter Hanke Vorstansmitglied der Bürgerinitiative.
Industrie, Gewerbe und nachbarschaftliches Wohnen ist möglich, wenn insbesondere Befürchtungen und Sorgen der Bevölkerung wirklich ernstgenommen und auch in umwelt- und gesundheitsfreundliche Technik und technologische Prozesse investiert wird.

Für die Einladung und die ehrliche Auseinandersetzung mit den Sorgen danken wir dem Betreiber der Hennickendorfer Kompost GmbH.

Beide Seiten werden den nun begonnenen Dialog fortsetzen und bei auftretenden Problemen den direkten Kontakt pflegen.

 

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