EuGH stärkt Anwohnerrechte bei Luftverschmutzung

Das Urteil stellt unter anderem klar, dass schon die Überschreitung von Grenzwerten an einzelnen Messstellen  ein Verstoß gegen geltende EU-Regeln darstellt und nicht erst das überschreiten von Durchschnittswerten. Auch der Standort der Messstation muss der Standort mit der höchsten zu erwartenden Belastung sein, stellte das Gericht klar. Für Deutschland werden weitreichende Folgen erwartet.

Link zur vorläufigen Fassung des Urteils

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Einladung BI Treff Do. 20.06.2019

Liebe Mitglieder und Interessenten der Bürgerinitiative Gesund Leben am Stienitzsee e.V.,

Beim letzten BI Treff am 06.06. haben wir unseren Umweltdialog ausgewertet. Auch Gäste waren da, um uns ihre Eindrücke zu schildern. Vielen Dank dafür!

Uns beschäftigte die Vorentwurfsplanung des Bebauungsplanes zu den Alten Tonlöchern, wo die Deponie entstehen soll. Das drohende Genehmigungsverfahren würde jedoch gute Chancen haben, deswegen gilt es jetzt andere Möglichkeiten auszuschöpfen. Seltene Arten und Vorkommen von geschützter Fauna könnten eine Lösung sein, das Deponievorhaben sofort zu stoppen. Die Zusammenarbeit mit Behörden, insbesondere der Naturschutzbehörde und dem Landesamt für Umwelt muss angestrebt werden. Die Unterschutzstellung der gesamten Fläche würde eine weitere Verfüllung unverzüglich beenden.

Hierfür waren schon fleißige Mitglieder der BI GLAS im Umfeld der Tonlöcher unterwegs und haben die Wechselkröte dank ihres unvergleichlichen Rufes identifizieren können! (siehe dazu unsere Pressemitteilung im Anhang)

Jetzt gilt es Spenden zu sammeln, die Öffentlichkeit abermals zu aktivieren und zu informieren.

Der kommende BI Treff, am 20.06. soll nochmals die Möglichkeit geben sich in bestimmten Arbeitsgruppen zu engagieren.

Es muss ein Flyer entworfen werden, Presseartikel verfasst und mit Vereinen und Verbänden Kontakt gehalten werden. Auch der Austausch mit der Politik ist ganz wichtig, um gerade solche David-gegen-Goliath-Projekte voranzubringen…

Im August wollen wir uns zur jährlichen Mitgliederversammlung treffen. Der Jahresabschluss und der Rechenschaftsbericht sollen beschlossen werden. Desweiteren wollen wir personelle Veränderungen des Vorstandes vornehmen, um der Bürgerinitiative weiter besser zu strukturieren.

Wir treffen uns zum wie immer öffentlichen BI Treff, am Donnerstag dem 20.06.2019 im Alten Bahnhof Hennickendorf um 19:00 bzw. 18:15 Uhr zum Stammtisch. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Themen:

  • Pressemitteilung
  • Arbeitsgruppenfindung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Termine
  • Sonstiges

Anlagen:BI GLAS macht mobil für die Wechselkröte

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Einladung Fotoaustellung

Wer Interesse an Naturfotos aus dem Tagebau, Lust und Zeit hat, den möchte CEMEX herzlich zu dieser Ausstellung ins Rathaus Rüdersdorf einladen:

Flora | Fauna | Habitat
Entdeckungen im
Kalksteintagebau Rüdersdorf

Ausstellungseröffnung am 18. Juni 2019 um 17 Uhr
Rathaus Rüdersdorf, Hans-Striegelski-Straße 5,
15562 Rüdersdorf bei Berlin
Ausstellungszeitraum vom 18. Juni bis 8. August 2019
Fotos von Thomas Weber
Kostenfreie Besichtigung im Rathaus Rüdersdorf
Montag, Mittwoch, Donnerstag: 9 – 17 Uhr
Dienstag: 9 – 18 Uhr
Freitag: 9 – 15 Uhr

Anlage: Einladung Ausstellung

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Einladung UGA Do 04.04. und BI Treff am Do 11.04.2019

Am Do. dem 04.04.2019 findet die öffentliche Sitzung des Umwelt- und Gesundheitsausschusses um 18:30 Uhr  im Großen Sitzungssaal des Gemeindezentrums, OT Herzfelde, Möllenstraße 12 statt. Thema ist u.A. die Auswertung des Erörterungstermins . Hier kann das weitere Vorgehen der Gemeinde zielführend unterstützt werden!

Wir treffen uns zum nächsten BI Treff am Donnerstag dem 11.04.2019 in der Gaststätte „Zum alten Bahnhof“ in Hennickendorf um 19:00 bzw. 18:15 Uhr zum Stammtisch.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Terminerinnerung/Einladung zum Erörterungstermin Zementwerk CEMEX am 2. April 2019

Gesicht zeigen!

Erörterungstermin am 2. April 2019 um 10:00 Uhr im Kulturhaus „Martin Andersen Nexö“, Kalkberger Platz 31 in 15562 Rüdersdorf bei Berlin

Die Bürgerinitiative „Gesund Leben am Stienitzsee e.V.“ (BI GLAS) erhielt am 29. November 2017 die staatliche Anerkennung zur Einlegung von Rechtsbehelfen nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) gemäß § 3 UmwRG. Der Verein erhielt damit die Mitwirkungs- und Klagerechte einer anerkannten Umweltvereinigung.

Außerdem sind wir selbst auch als Einwender am Verfahren beteiligt. Unsere Einwendung, die sich im Kern nicht gegen die geplanten Anlagenänderungen richtet, sondern gegen den mit dem Änderungsantrag verbundenen „freiwilligen“ UVP-Bericht, finden Sie hier:

https://www.gesund-am-stienitzsee.de/wp-content/uploads/2019-02-26-Generaleinwendung-BI-GLAS-gegen-CEMEX-UVP-Bericht.pdf

Hintergrund:

Der vorgelegte sehr lückenhafte und zudem stark fehlerbehafte UVP-Bericht ist nicht geeignet, als Grundlage für eine Entscheidung herangezogen zu werden, sein Mangel würde sofort auf die Entscheidung durchschlagen und diese rechtswidrig, wenn nicht sogar nichtig im Sinne des § 44 VwVfG machen. Weiterlesen

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Durchfahrtsverbot für Lastwagen auf der B169 !!!

Durch die Klage eines Anwohners ist es gelungen den LKW Verkehr von der Bundesstraße zurück auf die Autobahn zu verlagern:

https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz/76522/ab-montag-b169-zwischen-cottbus-west-und-ruhland-fuer-lkw-gesperrt.html

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Cemex Änderungsantrag: Einwendung eingereicht

Zu dem aktuellen Cemex Änderungsantrag haben wir fristgerecht unsere Einwendung eingereicht. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, richtet sich unsere Einwendung nicht direkt gegen den Änderungsantrag, sogar einem vorzeitigem Baubeginn würden wir zustimmen, sondern unsere Kritik gilt vorrangig der grob fehlerhaften Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).
Unsere Sorge ist, dass dieses vom GfBU erstellte Dokument für weitere Anträge, auch anderer Firmen, als Feigenblatt dient und so die Belastung unserer Wohngegend weiter ansteigt.

Anlagen: 2019-02-26 Generaleinwendung BI GLAS gegen CEMEX-UVP-Bericht

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Stellungnahme zum CEMEX UVP-Bericht

Seit langem haben wir uns gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung für eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingesetzt, haben sie anlässlich des Änderungsantrages der Müllverbrennungsanlage von Vattenfall vergeblich eingefordert, aber schließlich konnte beim gemeinsamen CEMEX-Scopingtermin mit dem Landesamt für Umwelt (LfU) die Durchführung einer UVP vereinbart werden, die eben nicht nur die geringfügigen Auswirkungen der von CEMEX zuletzt beantragten kleineren Verfahrensänderungen, sondern vor allem die Gesamtbelastung unserer Region betrachten sollte.

Nun liegt dieser UVP-Bericht vor, und wir sind bitter enttäuscht!

Enttäuscht, weil trotz unserer kritischen Hinweise wieder das Gutachterbüro GfBU beauftragt wurde, denn schon beim Erörterungstermin des Änderungsantrages der Müllverbrennungsanlage (1.-3.04.2014) lernten wir die „Arbeitsweise“ und Glaubwürdigkeit des GfBU kennen. Hierzu nun folgende Beispiele:

1.     Schutzgut Pflanzen, Tiere und biologische Vielfalt

Im UVP-Bericht des GfBU wird zusammenfassend eine völlig verzerrte, herabwürdigende Bewertung der Schutzgüter unserer Heimat abgegeben:

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Einsichtnahme Untersuchungsbericht Sedimentprobe Stienitzsee

wir möchten CEMEX an dieser Stelle nochmals für die freiwillige Untersuchung des Sediments im Stienitzsee danken. Vor dem Hintergrund der 1990 gefunden PCB Belastung war uns das sehr wichtig, dem Landesumweltamt erschien es nicht wichtig genug um es im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) des aktuellen Änderungsantrags einzufordern. Bei der Probennahme konnten wir sogar selbst anwesend sein. Die Ergebnisse der Untersuchung dieser Beprobung konnten wir jetzt bei CEMEX einsehen.
Lesen Sie hier unsere Auswertung dazu:

Die genaue Kenntnis der „Gewässersedimenterkundung Großer und Kleiner Stienitzsee“, Bericht Nr. 0/14/90 vom 2.12.90 voraussetzend muss es den Leser des Gutachtens vom 19.12.2017 zunächst sehr überraschen, das an den heutigen Abwassereinleitstellen, in deren Abstrom die Sedimentproben BP1 und BP2 in userer Gegenwart von Herrn Maik Pilgram entnommen wurden, keine PCB-Belastung aufwiesen (wenngleich diese Aussage zu relativieren ist, da die Bestimmungsgrenze aufgrund von Matrixstörungen auf < 0,03 mg/kg je Einzelkongenere angehoben werden musste).

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Fischuntersuchung Stienitzsee auf PCB

SchleieIm Gegensatz zum „häuslichen“ Abwasser, das inzwischen in die öffentliche Kanalisation abgeleitet wird, wird das Abwasser aus den Kühlkreisläufen und das gesammelte Regenwasser vor der Einleitung in den Stienitzsee keiner gesonderten Reinigung unterzogen. Die Abwasserqualität entspricht im Regelfall den Auflagen, deren Einhaltung mit Ausnahme der Ölüberwachung aber nur stichprobenartig in größeren Zeitabständen kontrolliert wird. Vereinzelt traten Havariefälle auf, bei denen es beispielsweise zu einem Rohrbruch in einem Ölkühler und damit zum Eintritt von Öl in den Wasserrücklauf kam. Diesbezüglich wird im UVP-Bericht auf einen größeren Vorfall in den 80er sowie zwei kleineren Vorfällen in den 90er Jahren hingewiesen. Da es sich hierbei allerdings um Informationen aus mündlichen Mitteilungen handelt, war die Tragweite dieser Vorfälle nicht abzuschätzen. Fakt sei jedoch, dass Öl in den See eingeleitet wurde und Schlieren auf der Wasseroberfläche zu sehen waren. Dies veranlasste den Bau eines 2.000 m3 fassenden Rückhaltebeckens, das 1994 in Betrieb genommen wurde, das eine gewisse Sicherheit im Falle einer Ölhavarie bietet. Auch noch nach Inbetriebnahme des Rückhaltebeckens sei dieser Fall noch gelegentlich eingetreten. Ob früher bei solchen Havarien auch PCB-Gemische in den Großen Stienitzsee gelangten, die z.B. als Trafo-Kühlflüssigkeiten allgemein Verwendung fanden, ist nicht auszuschließen, weil schon 1990 bei einer Sedimentuntersuchung an der Abwassereinleitstelle des Zementwerkes neben sehr viel Mineralöl auch PCB gefunden wurde.

Wir haben uns deshalb gefragt, ob man den hier im Stienitzsee geangelten Fisch inzwischen wieder ohne Bedenken essen kann?

Anlagen:

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