Einwendung zur 2.Ausbaustufe von Tesla übergeben

Am 16.09.23 waren wir auf dem Kirchplatz in Erkner. Unter dem Motto „#Tesla den Hahn abdrehen“, wurde dort gegen die geplante Tesla Erweiterung protestiert.

Wir haben vor Ort über die BI Grünheide unsere Einwendung gegen das geplante Vorhaben eingereicht. Darin haben wir vor allem die Verschwendung von kostbarem und knappem Trinkwasser als Brauchwasser thematisiert.

Hier können Sie unsere Einwendung herunterladen:

Einwendung TESLA Vorhaben-ID G01423 (5 Seiten, 374kb)

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BUND: CCS – Falsche Weichenstellung verhindern!

BUND:  CCS (CO2 Abscheidung und Verpressung) – Eine Bedrohung für Umwelt und Energiewende

Lesen Sie dazu das Positionspapier des BUND zu  CCS (CO2 Verpressung):

Anlage: BUND Standpunkt CCS_08_2023

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Start der Öffentlichkeitsbeteiligung im Genehmigungsverfahren zur Erweiterung des Tesla-Werkes in Grünheide

Presseinformation MLUK – 12.07.2023

PotsdamHeute wird im Amtsblatt Brandenburg bekanntgemacht, dass der Genehmigungsantrag zur Erweiterung des Tesla-Werkes in Grünheide einschließlich der dazu gehörenden Unterlagen und bisher vorliegenden behördlichen Stellungnahmen ab dem 19. Juli 2023 öffentlich ausgelegt und im Internet einsehbar sein wird. Damit wird die Beteiligung der Öffentlichkeit im Genehmigungsverfahren eingeleitet.

Gegenstand der von Tesla beim Landesamt für Umwelt beantragten Änderungsgenehmigung ist eine Erweiterung des Anfang 2022 in Grünheide in Betrieb genommenen ersten europäischen Tesla-Elektroautomobilwerks. Dessen Produktionskapazität soll von derzeit maximal 500.000 Fahrzeugen auf zukünftig 1.000.000 Fahrzeuge pro Jahr erhöht werden.

Hierfür soll eine weitere große Halle zur Unterbringung der zusätzlichen Produktionseinheiten errichtet werden. Zudem sind auch Änderungen und Optimierungen an den bereits errichteten Produktionsanlagen geplant. Mit der Erweiterung soll zudem eine Erhöhung der Batteriespeicherproduktionskapazität von derzeit 50 auf zukünftig 100 Gigawattstunden pro Jahr einhergehen. Weiterlesen

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Bürger-Fragebogen zu Beobachtungen an unseren Rüdersdorfer Gewässern

Bitte unterstützen Sie die Beobachtungen unserer Rüdersdorfer Gewässer im Rahmen des Forschungsprojektes SpreeWasser:N.

Beobachtungen sollen in diesem Formular mitgeteilt werden:
online-Formular für Meldungen und Fotos von Bürgern

Alle Meldungen zum Zustand der Oberflächengewässer (Flüsse und Seen), Feuchtegebiete (Moore, Auen) und des Grundwassers. Meldungen zum quantitativen Zustand sind willkommen, Meldungen zu Veränderungen der Wasserqualität sind von großem Interesse, Meldungen über Beobachtungen zu Veränderungen aquatischer Ökosysteme sind ebenfalls von hoher Relevanz.

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Straussee startet trotz kaltem nassen wenig sonnigem Frühjahr mit noch niedrigerem Pegelstand als 2022 in die Sommerperiode

Straussee 2022

Hallo liebe Umweltfreunde,

während ignorante Politiker und Bürgermeister zum einen die Verschwendung der wertvollen Ressource Trinkwasser für industrielle Kühlzwecke dulden anstatt in der Verbandsversammlung des WSE diesen anzuweisen, dies satzungsgemäß zu verbieten (auch für TESLA), beklagen sie den Stopp von Bauvorhaben wegen fehlenden Trinkwassers und beantragen den WSE zu entmachten, indem sie verlangen die Fachleute ignorierend selbst zu entscheiden, ob Trinkwasserversorgungszusagen verweigert werden sollen. Weiterlesen

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Bürgermeldung SpreeWasser:N Projekt

Der Fachbereich Hydrogeologie der TU Berlin führt derzeit unter Leitung von Frau Prof. Irina Engelhardt das Projekt SpreeWasser:N durch.

Ziel dieses Projektes ist es Daten zum Wasserhaushalt des Einzugsbereiches der Spree vom Ausgang Unterer Spreewald bis zum Müggelsee zu erfassen, darauf basierend ein mathematisches Modell zu erstellen und damit Empfehlungen für die Stabilisierung des Wasserhaushaltes dieser Region zu erarbeiten.

Der Nabu Brandenburg unterstützt dieses Projekt. Vertreter in der Projektgruppe sind Marten Lange Siebenthaler, Nabu Fürstenwalde, und Steffen Schorcht, Nabu Erkner

Neben den standardisierten Messungen sind Bürgermeldungen sehr wichtig. Dafür gibt es ein Meldeformular auf der Website des SpreeWasser:N Projektes. Diese erreicht man über den Link:

https://www.spreewasser-n.de/buergermeldungen/

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Stoppt den industriellen Hochlauf von CCS!

Die Bundesregierung hat den Hochlauf der umstrittenen CCS-Technik beschlossen. Milliarden an Steuergeldern sollen dafür an die Gasindustrie fließen.

Eine „Carbon Management-Strategie“ wird aktuell in einem exklusiven Rahmen erarbeitet und soll bis September 2023 einen Infrastrukturplan und Rechtssicherheit für die Industrie liefern. Öffentliche Diskussion ist nicht vorgesehen. Man befürchtet wohl, dass sich das Geschehen von vor 12 Jahren wiederholen könnte, als fundierte Aufklärung durch Bürgerinitiativen zu einer gesellschaftsweiten Ablehnung und in mehreren Bundesländern zum Verbot der CCS-Technik führte.

Die Zivilgesellschaft muss die nötige öffentliche Debatte dieses schwerwiegenden Themas also wieder selbst in Gang bringen. Wir bitten um Kenntnisnahme und Unterstützung der folgenden Feststellungen: Weiterlesen

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Moor-Exkursion des Nabu am 20.05.2023

20. 05. 2023 von 10:00-13:00 Uhr

Der Naturschutzbund Deutschland stellt aktuell in Hennickendorf Feuchtwiesen wieder her. Diese Maßnahmen werden bei dieser öffentlichen Exkursion vorgestellt. Am Beispiel von angrenzenden Flächen, auf denen solche Pflegemaßnahmen schon seit längerem stattfinden, wird der Nabu die Wirksamkeit seiner Tätigkeit darstellen. Bei der Exkursion kann der Erfolg sehr augenscheinlich aufgezeigt werden und die Exkursionsteilnehmenden erhalten einen Einblick in die naturgeschichtlichen und auch vom Menschen beeinflussten Entwicklungen in diesem Moor. Zu sehen sind u.a. mehrere Orchideen- und andere aus Brandenburg schon fast verschwundene Moorarten. Im Anschluss an diesen Teil von ca. 1 bis 1,5 Stunden werden den Teilnehmenden weitere Ergebnisse der Naturschutzarbeit in den Lange-Damm-Wiesen gezeigt.

Treffpunkt: 10:00 Uhr Ecke Strausberger Straße/Mühlenstraße unter dem Wachtelberg

Festes Schuhwerk und je nach Witterung idealerweise Gummistiefel sind zweckmäßig.

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CEMEX: Antrag auf wesentliche Änderung des Zementwerkes Rüdersdorf

Die Firma Cemex Zement GmbH beantragt die Genehmigung das Zementwerk auf dem Grundstück Frankfurter Chaussee in 15562 Rüdersdorf bei Berlin wesentlich zu ändern.

Das Vorhaben umfasst im Wesentlichen den Einsatz von Konverterschlacke als Einsatzstoff im Prozess.

Die öffentliche Bekanntmachung des Antrags ist hier auf der Webseite des Landesamt für Umwelt zu finden.

Der Genehmigungsantrag und die erforderlichen Unterlagen werden vom 29.03.2023 bis 28.04.2023 öffentlich ausgelegt und können hier heruntergeladen werden (ZIP Archiv, ca. 16MB).

Einwendungen gegen dieses Vorhaben kann jeder schriftlich oder elektronisch vom 29.03.2023 bis 30.05.2023 unter der Vorhaben-ID G03322 einreichen.
Für elektronische Einwendungen gibt es ein Einwendungsportal unter:  https://lfu.brandenburg.de/einwendungen.

Links:

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Erörterungstermin Wasserförderung Eggersdorf abgebrochen

Wir waren heute auf dem Erörterungstermin zur Erhöhung der Wasserfassung des Wasserwerks Eggersdorf. Leider war der Termin deutlich kürzer als erwartet, da der WSE als Antragssteller eine unterschiedliche rechtliche Auffassung des Verwaltungsgerichtsurteils hat, als das LfU (genehmigende Behörde).

Nach WSE ist mit der nachzuholenden Öffentlichkeitsbeteiligung keine Beteiligung der Öffentlichkeit gemeint. Womit bspw. unsere Beteiligung nicht rechtmäßig wäre. Der WSE hat den Erörterungstermin verlassen und eine Erörterung ohne den Antragssteller ist möglicherweise nicht zulässig. Daraufhin wurde der Termin nach ca. 2 Stunden abgebrochen. Wir werden darauf warten müssen, dass die Juristen sich einigen und es ggf. zu einem Nachholtermin kommt.

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