DIE LINKE unterstützt unsere Petition für Messstationen

Hier die aktuelle Presseerklärung. Unterstützen auch Sie unsere Petition und stimmen sie online dafür! Link zur Petition

Strausberg, den 04.06.2014
Im Ergebnis der gestrigen Sitzung der Bürgerinitiative
„Gesund Leben am Stienitzsee“ hat die Landtagsabgeordnete
Kerstin Kaiser (DIE LINKE) die „Petition für Luftschadstoff-
Messstationen in der Region Rüdersdorf – Jetzt und Dauerhaft
!“ unterzeichnet und erklärt hierzu:
Messstationen einrichten – Verursacher an Kosten
beteiligen
Noch bis zum 22.Juni haben Bürgerinnen und Bürger die
Möglichkeit sich an der Petition zu beteiligen, entweder über
die Unterschriftenlisten die in Rüdersdorf, Hennickendorf und
Herzfelde an vielen Orten ausliegen oder über die Website der
Bürgerinitiative www.gesund-am-stienitzsee.de .
Mit der Petition an Ministerpräsident Woidke soll der
Forderung Nachdruck verschafft werden, die erforderlichen
Messstationen, zur Ermittlung der Luftschadstoffbelastung in
Rüdersdorf und Umgebung „JETZT“ durch das
Landesumweltamt einzurichten.
Gleichzeitig wiederhole ich meine Forderung an Vattenfall und
Cemex. Beide Unternehmen sollen sich als Verursacher von
Emissionen auch an den Kosten der Messstationen beteiligen,
damit endlich Klarheit über die tatsächliche Schadstoffbelastung
in der Region besteht.
Petition für Luftschadstoff-Messstationen in der Region
Rüdersdorf – Jetzt und Dauerhaft !

Wir fordern:
1. Dauerhafte verkehrs-und industriebezogene Immissions-
Messstationen in unserer Gemeinde.
2. Diese Messungen sollen unverzüglich eingeführt werden.
3. Zu messen ist das Schadstoff-Spektrum gemäß der
„Konzeption zur Überwachung der Luftqualität im Land
Brandenburg 2010-2014 (KÜL 2010), wie z. B. Feinstaub PM
10 und PM 2,5, Schwermetalle wie Quecksilber, Thallium,
Antimon, Dioxine, Furane und BETX (=Benzol, Ethylbenzol,
Toluol, Xylol), polyzyklische aromatische KW-Stoffe (PAK),
OZON u.v.a.m.
4. Transparente / verständliche Online-Bereitstellung, zeitnah
auch der nicht – kontinuierlichen Messdaten, z.B. Dioxine,
Furane, PAK.
5. Wir wollen nicht mehr länger über das „Ob“ sondern nur
noch über das „Wie“ der Messstationen diskutieren.

Begründung:
Warum diese Petition:
Die letzte Messstation in unserer Region – in Königs
Wusterhausen – wurde vor wenigen Monaten stillgelegt.
In den Jahren 2010, 2011 und im ersten Quartal 2014 wurde
der Jahresgrenzwert für Feinstaub sogar an den
Hintergrundmessstationen in Ost-Brandenburg überall
überschritten bzw. fast schon erreicht.
Die oft gemachte Aussage, es würden keine Grenzwerte
überschritten, haben sich gerade nach den letzten
Medienberichten als Verharmlosung erwiesen.
In unserer Region Rüdersdorf gibt es zusätzlich zur
Hintergrundbelastung eine starke Zusatzbelastung durch
Industrie und Verkehr.
Gemäß der 39. Bundesimmissionsschutz Verordnung /
BImSchV gilt, dass zum Schutz der menschlichen Gesundheit
der Anteil der Industrie an der Luftbelastung mindestens durch
eine Probenahmestelle in Hauptwindrichtung von der Quelle
im nächstgelegenen Wohngebiet gemessen werden soll.

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